Die aus der kirchlichen Liturgie hervorgegangenen Stundenbücher erfüllten jedoch noch einen weiteren durchaus weltlichen Aspekt-
sie waren ein Statussymbol, eine Kostbarkeit in der Bibliothek.

Diese Bücher waren mit prächtigen Bildern geschmückt. Den Beginn bildete stets der Kalender, der die Tage der hohen Feste und der Heiligen vermerkte und dessen Illustrationen meist Monatsbilder waren. Oft erscheinen sie mit den entsprechenden Sternzeichen des Tierkreises und zeigen so die Verflechtung zwischen kosmischem und irdischem Geschehen an.

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